Unterrichts unter Coronabedingungen

02.11.2020 13:30

Informationen und Hygieneplan zum Schuljahr 2021/ 2022

Diese Informationsschreiben enthält Auszüge aus dem Faktenblatt zur Wiederaufnahme eines angepassten Schulbetriebs in Corona-Zeiten zu Beginn des Schuljahres 2020/2021 des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen vom 03.08.2020

Nach wie vor, gilt die Regelung, dass Dritte das Schulgebäude nicht betreten sollen. Bitte haben Sie Verständnis für unseren Hygieneplan, den wir zum Schutz aller erstellen und anpassen mussten.

  • Bitte begleiten Sie Ihr Kind nicht ins Gebäude. Verabschieden Sie sich bitte vor dem Schulhof an der Schulhofgrenze. Wenn Sie ein Anliegen haben rufen Sie uns an unter der Nummer 02533-1377 oder klopfen in dringenden Fällen an das Fenster zum Sekretariat.

 

  • Unterrichtsbeginn

Die Kinder betreten das Schulgebäude bis zu den Herbstferien erst nach dem ersten Klingelzeichen um 7.55 Uhr. Ab 7.40 Uhr befindet sich eine Aufsicht auf dem Schulhof. Unterrichtsbeginn ist um 8.00 Uhr.

 

  • Unterricht im Regelbetrieb

Das neue Schuljahr wird im Regelbetrieb starten, d.h. es sind keine versetzten Anfangs- und Pausen- und Schlusszeiten vorgesehen. Fachunterricht kann demnach auch regulär erteilt werden.

 

  • Doppelbesetzungen, Fördermaßnahmen, AGs usw. finden nur statt, wenn die untere Stundentafel erfüllt ist.

Erklärtes Ziel des Ministeriums ist die Erfüllung der unteren Stundentafel. Da wir weiterhin Kolleginnen haben, die wegen einer Vorerkrankungen im Präsenzunterricht gemäß des weiterhin bestehenden Erlasses nicht einsetzbar sind, sollen alle zur Verfügung stehenden Ressourcen (Lehrkräfte, Sonderpädagoginnen und -pädagogen, LAA…) zur Erfüllung dieses Ziels eingesetzt werden. Das bedeutet für unsere Schule, dass unsere Förderlehrerin, Frau März, im Regelunterricht eingesetzt wird und nur mit wenigen Förderstunden zur Verfügung steht. Diese Stunden sind vorrangig den anerkannten Förderkindern vorbehalten. Es gibt keine Doppelbesetzungen und der Schwimmunterricht kann nur in den Klassen 4 im Wechsel stattfinden. Die Coronaschutzmaßnahmen des Hallenbades in Roxel sehen vor, dass nur 35 Personen kommen dürfen. Daher gehen die Klassen 4a und 4b immer in den Wochen abwechselnd zum Schwimmen. Die Informationen dazu erhalten die Kinder durch die Klassenlehrerinnen. Auch für unsere Arbeitsgemeinschaften (Chor, ORFF, Basketball) haben wir leider keine Stunden.

 

  • Sportunterricht

Der Unterricht im Fach Sport wird möglichst in vollem Umfang wieder aufgenommen. Der Sportunterricht soll bis zu den Herbstferien möglichst im Freien stattfinden, Kontaktsport ist nach Möglichkeit zur vermeiden. (In der Turnhalle ist Sport nur bei ausreichender Belüftung möglich.)

 

 

  • Musikunterricht

Der schulische Musikunterricht findet im Schuljahr 2020/2021 in seinen unterschiedlichen Ausprägungen statt. Gemeinsames Singen in geschlossenen Räumen ist vorerst bis zu den Herbstferien nicht gestattet.

 

  • Mund-Nasen-Schutz

An den Schulen mit Primarstufe besteht im Schulgebäude und auf dem Schulgelände (auch in den Pausen) für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 1-4 sowie für alle weiteren Personen eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung. Eine Ausnahme hiervon gilt für die vorgenannten Schülerinnen und Schüler, soweit sie sich an ihren festen Sitzplätzen befinden und Unterricht stattfindet. Solange der feste Sitzplatz noch nicht eingenommen wurde oder sobald er verlassen wird, ist eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Dies bedeutet, sobald die Kinder von ihrem Platz aufstehen (Material holen/ zur Lehrerin gehen/  Sitzkreis) muss der Mundschutz getragen werden. Lehrkräfte, die Unterricht in den Jahrgängen der Primarstufe erteilen, können vom Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im Unterricht absehen, wenn stattdessen der empfohlene Abstand von 1,5 Meter eingehalten wird. Diese Maßnahmen werden vorerst bis zum 31.08.2020 befristet.

 

  • Die Kinder benutzen den Eingang, der ihrem Klassenraum am nächsten liegt.

 

  • Der Schulbus fährt. Morgens fährt der Bus zu den gewohnten Abholzeiten zu 8.00 Uhr die Schule an. Nach Unterrichtsschluss fährt der Bus von Montag bis Dienstag um 11.35 Uhr/ 12.35 Uhr/ 13.20 Uhr ab. Am Freitag fährt der Bus um 11.35Uhr und um 12.35 Uhr ab. Im Bus ist das Tragen einer Mund-Nasenbedeckung verpflichtend.

 

  • Ist die Unterrichtszeit beendet, warten sie bitte auch an der Schulhofgrenze auf Ihr Kind

 

  • Hygiene

Eine regelmäßige und wirksame Durchlüftung der Unterrichtsräume ist sicherzustellen. Bitte achten Sie auf angemessene Kleidung ihrer Kinder. Oft sind die Kinder so dünn angezogen, dass sie schnell frieren, wenn gelüftet wird und es eben den gewünschten Durchzug gibt.  Räume, in denen dies nicht möglich ist, sind für den Unterricht nicht zugelassen. Vor Unterrichtsbeginn, nach den Hofpausen, nach Toilettengängen und vor dem Mittagessen müssen sich die Kinder die Hände mit Seife waschen.

 

  • Rückverfolgbarkeit

Um im Bedarfsfall Infektionsketten nachvollziehen und unterbrechen zu können, sind konstante Gruppenzusammensetzungen erforderlich, soweit nicht zwingende schulorganisatorische Gründe entgegenstehen. Der Unterricht soll jahrgangsbezogen in Klassen, in Kursen oder festen Lerngruppen stattfinden. Eine jahrgangsübergreifende Gruppenbildung ist grundsätzlich nicht möglich. Ausnahmen bilden bereits jahrgangsgemischt zusammengesetzte reguläre Klassen bzw. Lerngruppen, Gruppen für Ganztags- und Betreuungsangebote sowie Schulsportgemeinschaften. In allen Klassen- und Kursräumen soll eine feste Sitzordnung eingehalten und dokumentiert werden.

  • Kinder mit Krankheitssymptomen dürfen die Schule nicht betreten

Schülerinnen und Schüler, die im Schulalltag COVID-19-Symptome (wie insbesondere Fieber, trockener Husten, Verlust des Geschmacks-/Geruchssinn) aufweisen, sind ansteckungsverdächtig. Sie sind daher zum Schutz der Anwesenden gemäß § 54 Absatz 3 SchulG – bei Minderjährigen nach Rücksprache mit den Eltern – unmittelbar und unverzüglich von der Schulleitung nach Hause zu schicken oder von den Eltern abzuholen. Bis zum Verlassen der Schule sind sie getrennt unterzubringen und angemessen zu beaufsichtigen. Die Schulleitung nimmt mit dem Gesundheitsamt Kontakt auf. Dieses entscheidet über das weitere Vorgehen. Auch Schnupfen kann nach Aussage des Robert-Koch-Instituts zu den Symptomen einer COVID-19-Infektion gehören. Angesichts der Häufigkeit eines einfachen Schnupfens soll die Schule den Eltern unter Bezugnahme auf § 43 Absatz 2 Satz 1 SchulG empfehlen, dass eine Schülerin oder ein Schüler mit dieser Symptomatik ohne weitere Krankheitsanzeichen oder Beeinträchtigung ihres Wohlbefindens zunächst für 24 Stunden zu Hause beobachtet werden soll. Wenn keine weiteren Symptome auftreten, nimmt die Schülerin oder der Schüler wieder am Unterricht teil. Kommen jedoch weitere Symptome wie Husten, Fieber etc. hinzu, ist eine diagnostische Abklärung zu veranlassen.“

 

Sollten Sie Ihr Kind im Fall eines Schnupfens bereits am Wochenende 24 Stunden beobachten haben, geben Sie Ihrem Kind montags bitte eine schriftliche Erklärung mit.

 

  • Ganztags- und Betreuungsangebote in der Primarstufe und der Sekundarstufe I

Offene und gebundene Ganztags- und Betreuungsangebote werden im Schuljahr 2020/2021 im Rahmen der vorhandenen Kapazitäten unter Beachtung des schulischen Hygienekonzeptes wieder regulär aufgenommen. Die Mitwirkung externer Partner im Ganztag ist ebenfalls wieder vollständig möglich und wird vor Ort im Rahmen der bestehenden Konzepte ausgestaltet. Auch Fahrten  und Exkursionen können im neuen Schuljahr wieder stattfinden.

Die Zusammensetzung der Gruppen in den Ganztags- und Betreuungsangeboten ist zu dokumentieren, um bei Bedarf Infektionsketten zurückverfolgen zu können. Für Räume und Kontaktflächen gelten die Hygienebestimmungen, die im Rahmen der standortbezogenen Hygienekonzepte festgelegt sind. Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung gilt entsprechend den vorstehenden Regelungen zum Schulbetrieb. Zudem gilt für den Bereich der OGS, dass das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung in den Gruppenräumen der Ganztags- und Betreuungsangebote in der Primarstufe nicht erforderlich ist.

 

  • Im 1. Schulhalbjahr wird kein UNI-Sport angeboten.

 

Abholzeiten nach der BIMI/ OGS

  • BIMI: nach der 4. Stunde (Achtung nach Jahrgang Uhrzeit unterschiedlich), nach der 5.Stunde 12.35 Uhr) oder nach der 6. Stunde (13.20 Uhr)
  • OGS: um 14.00 Uhr, 15.00 Uhr oder 16.00 Uhr
  • Wenn Ihr Kind um 14.00 Uhr nach Hause geht, können wir nicht gewährleisten, dass die Hausaufgaben in der OGS-Zeit erledigt werden.

 

  • Betreten Sie bitte auch in der Abholsituation nach der BIMI/ OGS nicht das Schulgebäude. Die Kinder werden zu den von Ihnen genannten Abholzeiten auf den Schulhof geschickt. Sollte sich an den Abholzeiten etwas ändern, melden Sie sich bitte im Sekretariat (02533-1377) oder in der OGS (02533-281295) – Sie können auch auf den AB sprechen.

 

-       Grüne Gruppe - Jahrgang 1 - Handy (01573-4572786)

-       Gelbe Gruppe - Jahrgang 3  - Handy (01573-4572764)

-       Rote Gruppe   – Jahrgang 2 - Handy (01573-4572785)

-       Blaue Gruppe  – Jahrgang 4 – Handy (01573-4572763)

-        – (Achtung: Die OGS-Handys werden erst mittags eingeschaltet).

 

  • Distanzunterricht bei Quarantänemaßnahmen

Die Anwesenheit in der Schule, also die Teilnahme am Präsenzunterricht und sonstigen Schulveranstaltungen, ist für die Dauer einer Quarantäne ausgeschlossen; dabei ist von 14 Tagen auszugehen. Die zu einer Quarantäne verpflichteten Schülerinnen und Schüler erhalten Distanzunterricht. Sie sind auch weiterhin verpflichtet, sich auf diesen Unterricht vorzubereiten, sich aktiv daran zu beteiligen, die erforderlichen Arbeiten anzufertigen und die Hausaufgaben zu erledigen.“

 

  • Unterricht auf Distanz

Neuer rechtlicher Rahmen für das Lernen auf Distanz Mit der geplanten Zweiten Verordnung zur befristeten Änderung der Ausbildungs- und Prüfungsordnungen gemäß § 52 Schulgesetz erhalten Schulleitungen, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, aber auch deren Eltern Rechtssicherheit im Umgang mit der neuen Form des Unterrichts: (https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/Coronavirus_Verordnungsentwurf-Distanzuntzerricht/Verordnungsentwurf-Distanzunterricht-Stand-30_-Juni-2020.pdf).

Die Verordnung soll nach Zustimmung des Ausschusses für Schule und Bildung des Landtags rückwirkend zum 1. August 2020 in Kraft treten und wird zur Unterstützung der Schulen ergänzt durch eine pädagogisch-didaktische Handreichung. Die Schulen werden gebeten, die Verordnung im Vorgriff anzuwenden. Wichtige Eckpunkte lauten:

 · Distanzunterricht ist dem Präsenzunterricht im Hinblick auf die Zahl der wöchentlichen Unterrichtsstunden der Schülerinnen und Schüler wie der Unterrichtsverpflichtung der Lehrkräfte gleichwertig.

  • · Die Schulleitung richtet den Distanzunterricht auf der Grundlage eines pädagogischen und organisatorischen Plans ein und informiert die zuständige Schulaufsicht sowie die Eltern hierüber.
  • · Distanzunterricht soll dann digital erteilt werden, wenn die Voraussetzungen hierfür vorliegen, also insbesondere eine ausreichende technische Ausstattung der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte gewährleistet ist. · Schülerinnen und Schüler erfüllen ihre Schulpflicht durch Teilnahme am Distanzunterricht.
  • · Die Leistungsbewertung erstreckt sich auch auf die im Distanzunterricht vermittelten Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schülerinnen und Schüler. Klassenarbeiten finden in der Regel im Präsenzunterricht statt. Daneben sind weitere in den Unterrichtsvorgaben vorgesehene und für den Distanzunterricht geeignete Formen der Leistungsbewertung möglich.
  • · Die Verordnung erstreckt sich auf die Bildungsgänge aller Schulstufen und Schulformen. Sie wird bis zum Ende des Schuljahres 2020/2021 befristet.“

 

  • Schutz von vorerkrankten Schülerinnen und Schülern

Grundsätzlich sind Schülerinnen und Schüler verpflichtet, am Präsenzunterricht teilzunehmen. Es gelten die allgemeinen Bestimmungen zur Schul- und Teilnahmepflicht. Für Schülerinnen und Schüler mit relevanten Vorerkrankungen finden die Bestimmungen über Erkrankungen (§ 43 Absatz 2 SchulG) mit folgender Maßgabe Anwendung: Die Eltern entscheiden, ob für ihr Kind eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch entstehen könnte. Die Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt wird empfohlen. In diesem Fall benachrichtigen die Eltern unverzüglich die Schule und teilen dies schriftlich mit. Entsprechende Pflichten gelten für volljährige Schülerinnen und Schüler. Die Eltern bzw. die betroffenen volljährigen Schülerinnen und Schüler müssen zum einen darlegen, dass für die Schülerin oder den Schüler wegen einer Vorerkrankung eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen schweren Krankheitsverlauf im Falle einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Bei begründeten Zweifeln kann die Schule ein ärztliches Attest verlangen und in besonderen Fällen ein amtsärztliches Gutachten einholen. Besucht die Schülerin oder der Schüler die Schule voraussichtlich oder tatsächlich länger als sechs Wochen nicht, soll die Schule ein ärztliches Attest verlangen und in besonderen Fällen ein amtsärztliches Gutachten einholen. Für die Schülerin oder den Schüler entfällt lediglich die Verpflichtung zur Teilnahme am Präsenzunterricht. Sie oder er ist weiterhin dazu verpflichtet, daran mitzuarbeiten, dass die Aufgabe der Schule erfüllt und das Bildungsziel erreicht werden kann. Hierzu gehört auch der Distanzunterricht. Die Verpflichtung zur Teilnahme an Prüfungen bleibt bestehen.

 

  • Schutz vorerkrankter Angehöriger, die mit Schülerinnen und Schülern in häuslicher Gemeinschaft leben

Sofern eine Schülerin oder ein Schüler mit einem Angehörigen – insbesondere Eltern, Großeltern oder Geschwister – in häuslicher Gemeinschaft lebt und bei diesem Angehörigen eine relevante Erkrankung, bei der eine Infektion mit SARS-Cov-2 ein besonders hohes gesundheitliches Risiko darstellt, besteht, sind vorrangig Maßnahmen der Infektionsprävention innerhalb der häuslichen Gemeinschaft zum Schutz dieser Angehörigen zu treffen. Die Nichtteilnahme von Schülerinnen und Schülern am Präsenzunterricht kann zum Schutz ihrer Angehörigen nur in eng begrenzten Ausnahmefällen und nur vorübergehend in Betracht kommen. Dies setzt voraus, dass ein ärztliches Attest des betreffenden Angehörigen vorgelegt wird, aus dem sich die Corona-relevante Vorerkrankung ergibt.

Eine Entbindung von der Teilnahme am Präsenzunterricht kommt vor allem dann in Betracht, wenn sich die oder der Angehörige aufgrund des individuellen Verlaufs ihrer oder seiner Vorerkrankung vorübergehend in einem Zustand erhöhter Vulnerabilität befindet. Die Verpflichtung der Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme am Distanzunterricht und zur Teilnahme an Prüfungen bleibt bestehen.

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